Die Hohenloher Wasserversorgungsgruppe (HWG) wird ab September 2026 die Wasserversorgung im Ortsteil Hengstfeld umfassend erneuern. Hierzu fand am 8. Juli 2026 gemeinsam mit allen Beteiligten die Baustelleneinweisung statt. Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die Firma Ebert aus Abtsgmünd beauftragt.
Im Rahmen der Baumaßnahme werden die bestehende Hauptwasserleitung sowie die Grundstücksanschlussleitungen im öffentlichen Bereich saniert. Die vorhandenen Hydrantenschächte werden zurückgebaut und durch neue Hydrantenschächte ersetzt. Gleichzeitig erfolgt die Erneuerung der Hauptleitungen in Gussrohrbauweise und die Hausanschlüsse werden durch die HWG bis zur Grundstücksgrenze erneuert.
Die HWG empfiehlt den betroffenen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern, die privaten Hausanschlussleitungen auf dem eigenen Grundstück im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls bis zur Hauseinführung erneuern zu lassen. Zur Kostenplanung wird durch die Firma Ebert eine Preisübersicht erstellt, aus der sich die Kosten anhand der jeweiligen Grabenlänge, der vorhandenen Oberflächenbefestigung (Asphalt, Pflaster oder unbefestigte Flächen) sowie gegebenenfalls erforderlicher Mauerdurchführungen nachvollziehen lassen. Auf dieser Grundlage können interessierte Eigentümer die Erneuerung ihrer privaten Anschlussleitung direkt beauftragen.
Der Baubeginn ist für den 1. September 2026 vorgesehen. Zunächst wird der erste Bauabschnitt im Bereich der Kreuzung Hirtengasse unter halbseitiger Sperrung in Richtung Wallhausen ausgeführt. Ab dem 22. September 2026 richtet die Straßenbauverwaltung des Landkreises Schwäbisch Hall im Zuge der Sanierung der Landesstraße L 2247 eine Vollsperrung ein. Ab diesem Zeitpunkt werden auch die Arbeiten an der Wasserversorgung unter Vollsperrung fortgeführt.
Die weiteren Bauabschnitte sind für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Dabei umfasst der zweite Bauabschnitt den Bereich der Mittelgasse bis zum Ortsende, der dritte Bauabschnitt den Bereich vom Kreuzgäßle bis zur Zinnhöhe.
Zur Vorbereitung der Bauarbeiten führen die HWG und die Firma Ebert bereits am 29. Juli 2026 eine Begehung durch. Dabei wird insbesondere die Einrichtung der provisorischen Wassernotversorgung sowie der Anschluss der betroffenen Gebäude abgestimmt. Die Abstimmung erfolgt je nach Erfordernis durch eine direkte Kontaktaufnahme mit den Eigentümerinnen und Eigentümern oder im Rahmen einer Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten.